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<title>kinofenster.de</title>
<description>Hier finden Sie alle News von kinofenster.de</description>
<link>http://www.kinofenster.de</link>
<language>de-de</language>
<copyright>Bundeszentrale für politische Bildung</copyright>
<managingEditor>info@kinofenster.de (Bundeszentrale für politische Bildung)</managingEditor>
<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 14:53:12 +0100</pubDate>
<lastBuildDate>Wed, 22 Feb 2012 14:53:12 +0100</lastBuildDate>
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<title>Gläserner Bär 2012 der Generation Kplus</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[Die elf Mitglieder der Berlinale-Kinderjury Generation Kplus vergaben den Gläsernen Bären für den besten Spielfilm an die US-Produktion Arcadia von Olivia Silver..<br />
<br />
&quot;Eine Familie merkt, dass man seinen Problemen nicht davon fahren kann. Diese authentische Geschichte und die ganz natürlich wirkenden Schauspieler haben uns tief berührt. Eine große Reise und ein in jeder Hinsicht bewegender Film&quot;, begründet die Jury ihre Entscheidung.<br />
 <br />
Eine lobende Erwähnung erhielt der japanische Spielfilm Kikoeteru, furi wo sita dake von Kaori Imaizumi: &quot;Eine tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Tod, die uns zum Nachdenken anregte&quot;, so die Jury. <br />
 <br />
Mit dem Gläsernen Bären für den besten Kurzfilm wurde Julian (Australien 2011) von Matthew Moore ausgezeichnet: &quot;Ein raffinierter Film, der mit Witz und Leichtigkeit einen missverstandenen Jungen auf seinem Weg zur Anerkennung begleitet.&quot;<br />
<br />
Die Lobende Erwähnung ging ebenfalls an eine australische Produktion, den Kurzfilm B I N O von Billie Pleffer. <br />
<br />
Weitere Informationen:<br />
]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/news-rubrik/news/glaeserner-baer-kplus-2012-news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/34943</guid>
<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 16:21:23 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>5 Jahre Spatzenkino in Brandenburg</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[Nachdem sich Spatzenkino in Berlin fast zwei Jahrzehnte lang bewährte, können seit 2006 auch die Brandenburger Vorschulkinder in den Genuss von Kinovorführungen speziell für ihre Altersgruppe kommen. Alleine im letzten Jahr konnten fast 18.000 junge Besucher/innen in insgesamt 11 Brandenburger Spatzenkinos begrüßt werden.<br />
 <br />
Die erfolgreiche erste Etappe wird am 21. Februar mit einem geburtstäglichen Filmprogramm im Concerthaus Brandenburg gefeiert. Gezeigt werden die Kurzfilm Die kleine Prinzessin, Das kleine Schweinchen fliegt und Alarm im Kasperletheater. Anschließend können sich alle Besucher/innen bei Spiel und Bastelspaß vergnügen oder im Foyer eine kleine Stärkung zu sich nehmen.<br />
 <br />
Spatzenkino existiert seit 1990 und ist die einzige Kinderkinoinitiative in Europa, die sich kontinuierlich um die jüngsten Kinogänger/innen kümmert, die Vier- bis Achtjährigen. Ob Klassiker oder neue Produktionen, die Vorführungen sind nie länger als 50 Minuten und werden stets medienpädagogisch begleitet. Erklärtes Ziel des Spatzenkinos ist die behutsame und altersgerechte Annäherung an das Medium Film. <br />
<br />
Kontakt: <br />
Tel.: 030 / 2355-6253, info@spatzenkino.de<br />
<br />
Weitere Informationen:<br />
http://www.spatzenkino.de]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/news-rubrik/news/5-jahre-spatzenkino-brandenburg-news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/34936</guid>
<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 15:11:34 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Gläserne Berlinale-Bären in der Sektion 14plus vergeben</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[Im Rahmen des Kinder- und Jugendfilmwettbewerbs Generation 14plus wurde am Freitag, dem 17. Februar, die türkische Produktion Lal Gece von Reis Celik als bester Film mit dem Gläsernen Bären ausgezeichnet. &quot;Getragen von den brillanten Schauspielern konnten wir in die Gefühlswelt zweier Menschen eintauchen, die gefangen sind, weil ihre Familientraditionen bedeutender sind als der eigene Wille. Ganz besonders beeindruckte uns der Drehort, das Zimmer des Geschehens, dem der Zuschauer – genau wie das betroffene Paar – nicht entkommen kann&quot;, heißt es in der Begründung der 14plus-Jury.<br />
<br />
Eine lobende Erwähnung erhielt der schwedische Spielfilm Kronjuvelerna von Ella Lemhagen. &quot;Freundschaft, Liebe, Familie, der Kontrast zwischen Arm und Reich, Behinderung und Krankheit sind nur wenige der Themen, die sich in diesem komplexen filmischen Werk zu einem wundervollen, großen Ganzen zusammenfügen&quot;, so die Jury. <br />
<br />
Mit dem Gläsernen Bären für den besten Kurzfilm wurde Meathead (Neuseeland 2011) von Sam Holst gewürdigt: &quot;Innerhalb weniger Minuten vollzieht sich ein radikaler Umbruch von der Kindheit zum Erwachsensein. In dokumentarischen Bildern wird der traurige Ritus einer Gemeinschaft sichtbar. Der Film erzählt exemplarisch vom Gruppenzwang und vom sozialen Druck, der sich in allen Gesellschaften finden lässt. Für uns hat dieses Werk alles, was einen guten Kurzfilm ausmacht&quot;.<br />
<br />
Ebenfalls eine lobende Erwähnung ging an den japanischen Kurzfilm 663114 von Isamu Hirabayashi: &quot;Bilder und Tonebene kommen zusammen, um ein philosophisches und tiefsinniges Werk zu schaffen. Jenseits aller Konventionen ist es dem Regisseur gelungen, seine Nachricht beeindruckend zu vermitteln. Durch eine einfache Metapher erzählt er uns vom Überleben, auch in katastrophalen Zeiten.&quot;<br />
<br />
www.berlinale.de]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/news-rubrik/news/glaeserner-baer-2012-news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/34934</guid>
<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 14:28:47 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Aktuelle FBW-Prädikate</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[Auf der 3. Sitzung der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) im Neuen Jahr wurde auch der Kinderfilm Yoko (Kinostart: 16.02.2012) von Franziska Buch als besonders wertvoll ausgezeichnet.<br />
<br />
&quot;Die Verfilmung der erfolgreichen Kinderbuchreihe von Knister rund um den knuddeligen Yeti Yoko begeistert mit Erfindungsreichtum, kindgerechter Spannung und jeder Menge Humor. Ob die Eiswelt, in der Yoko lebt oder das Zuhause von Pia – die Ausstattung ist bis ins Detail liebevoll ausgetüftelt und so gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Und da die Bösen nicht nur böse, sondern vor allem extrem trottelig sind, ist der Spaßfaktor hoch. Aber vor allem geht es um Freundschaft, über Kulturen hinweg, die helfen kann, alle Probleme, ob groß oder klein, zu bewältigen. Ein zauberhaftes Kinoabenteuer mit einem flauschigen Helden zum Liebhaben, das auch Erwachsene begeistert&quot;, heißt es in der Begründung der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) <br />
 <br />
Ebenfalls das höchste Prädikat erhielt die deutsche Komödie Russendisko von Oliver Ziegenbalg (Kinostart: 29.03.2012). &quot;Basierend auf dem Bestseller-Roman von Wladimir Kaminer zeichnet der Film ein buntes Bild vom Osten Berlins direkt nach der Wende, in dem alles möglich ist, solange man Freunde hat&quot;, so die Jury.<br />
<br />
Als Dokumentarfilm des Monats wurde Speed - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit von Florian Opitz gewürdigt. &quot;Der Film schafft eine nachdenkliche und dennoch sehr kurzweilige Auseinandersetzung mit einem wichtigen Thema und regt dadurch zum Weiterdenken an.&quot;<br />
<br />
Die Prädikate der Deutschen Film- und Medienbewertung qualifizieren die ausgezeichneten Produktionen für die bundesweite Film- und Medienförderung.<br />
<br />
Eine vollständige Liste aller ausgezeichneten Filme findet sich auf der Website der FBW. <br />
<br />
www.fbw-filmbewertung.com]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/news-rubrik/news/fbw-3-2012-news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/34935</guid>
<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Glück</title>
<category>Film</category>
<description><![CDATA[In der Heimat der jungen Irina tobt ein Bürgerkrieg. Nachdem Soldaten ihre Familie ermorden und sie selbst vergewaltigen, flüchtet sie nach Berlin. Ohne Arbeitserlaubnis, ohne Angehörige und Freunde, bestreitet Irina ihren Lebensunterhalt durch Prostitution. Als sie Kalle kennenlernt, einen Punk, der auf der Straße lebt, bahnt sich eine zarte Liebesgeschichte zwischen den einsamen Außenseitern an. Nähe, Vertrauen, eine gemeinsame Zukunft scheinen plötzlich möglich. Doch dann findet Kalle in ihrer Wohnung einen toten Freier. Vergeblich versucht er, die Leiche aus dem Weg zu schaffen. Der Strafverteidiger Noah Leyden übernimmt den Fall.<br />
<br />
Regisseurin Dörrie adaptierte für Glück die gleichnamige Kurzgeschichte des Juristen Ferdinand von Schirach. Die Erzählerperspektive übernimmt im Film  Noah Leyden, der in einer langen Rückblende Irinas und Kalles Geschichte erzählt. Der Genremix aus Krimi, Liebesromanze und absurden Splatter-Elementen wirkt zuweilen etwas holprig, überzeugt aber letztlich durch eine einfühlsame Annäherung an die Protagonisten/innen. Dörrie verbindet realistische Milieudarstellungen mit berührenden Bildmetaphern für die psychische Verfassung der Figuren – Totalen eines Klatschmohnfeldes durch das Irina tanzt, Nadeln, die sie sich später durch die Haut treibt, wenn die verdrängte Erinnerung sie einholt. Trotz eines recht blutigen Zwischenspiels ist eine liebevolle, sehr poetische Geschichte entstanden über zwei zutiefst verletzte Menschen, ihre zaghafte Annäherung und das Kämpfen um das gemeinsame Glück. <br />
<br />
Mit zwei großartigen Hauptdarstellern/innen und einem leichthändigen Inszenierungsstil bietet Glück hinreichend Identifikationspotenzial, um Jugendliche für &quot;schwere&quot; Themen wie Kriegsfolgen, sexualisierte Gewalt, Flüchtlingsproblematiken, Prostitution und Illegalität zu interessieren. Gerade Irina, die trotz schwerster Traumata nicht aufgibt und in einem fremden Land unbeirrbar ein neues Leben versucht, gibt Menschen, die Ähnliches erlebt haben, ein Gesicht. Neben einem Vergleich zwischen Literaturvorlage und filmischer Umsetzung bietet die Liebesgeschichte interessanten Diskussionsstoff. Die wachsende Verbundenheit von Kalle und Irina heilt die schlimmsten Verletzungen, wird aber schließlich durch einen Zufall fast zerstört. Hier schließen sich grundsätzliche psychologische und philosophische Fragestellungen an, in denen die Schüler/innen auch eigene Lebensentwürfe und Werte reflektieren können: Wie wichtig ist das persönliche Glück? Was ist legitim, um es zu verteidigen? <br />
]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/filme/neuimkino/glueck-film/</link>
<guid isPermaLink='false'>Film/34933</guid>
<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 13:53:33 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Sergej in der Urne</title>
<category>Film</category>
<description><![CDATA[Charismatisch und hochintelligent, dabei aber rastlos und egozentrisch – Sergej Stepanowitsch Tschachotin (1883-1973) war eine Ausnahmeerscheinung. Der russische Mikrobiologe war ein politischer Visionär und Aktivist, in dessen 90 Lebensjahren sich das vergangene Jahrhundert in seiner ganzen Komplexität spiegelte. Tschachotin scheint wie die Katze mindestens sieben Leben gelebt zu haben. So war er im Privaten ein notorischer Romantiker und unvergleichlicher Frauenheld. Fünf Mal heiratete er, bekam insgesamt acht Kinder und ließ sich fünf Mal wieder scheiden. Getrieben von seiner Neugierde, großem wissenschaftlichen Forscherdrang und den politischen Zeitläufen führte er ein Leben im Extrem, das sich unauslöschlich auch in die Biografien seiner Familien eingeschrieben hat.<br />
<br />
Wie wird man einer solchen Biografie filmisch gerecht? Der Protagonist selbst ist seit Jahrzehnten tot und die Nutzung von Primär-Quellen wie Tagebüchern birgt immer auch das Problem der Selbststilisierung. Also hat sich Boris Hars-Tschachotin, Regisseur und gleichzeitig Sergejs Ur-Enkel, dafür entschieden, neben historischen Bilddokumenten seinen Film auf Interviews mit denjenigen aufzubauen, die Sergej am besten kannten: mit seinen vier verbliebenen Söhnen. Mit Hilfe einer collageartigen Montage imaginiert der Film immer wieder Zwiegespräche zwischen den zerstrittenen Geschwistern, die in der Realität so nie stattfinden würden. Auf diese Weise führt der Regisseur die Zuschauer/innen mit einem sehr persönlichen Off-Kommentar auf gekonnte Weise durch einen Film, der nicht nur das Portrait eines Mannes, sondern auch das Sittenbild eines Zeitalters ist. <br />
<br />
Sergej in der Urne ist ein Dokumentarfilm mit mehreren Erzählebenen, die kunstvoll miteinander verschränkt, aber auch einzeln lesbar sind. Entsprechend vielfältige Anknüpfungspunkte finden sich für den filmpädagogischen Unterricht. Neben der großen, historischen Erzählung über die Revolution im zaristischen Russland, über Nationalsozialismus, Krieg und Vertreibung steht die nicht minder spannende Geschichte eines Familienoberhaupts, das sich seinen privaten Verantwortungen immer wieder entzog. Die daraus entstandenen Generationenkonflikte bieten eine interessante Diskussionsgrundlage, um mit Jugendlichen die Bedeutung innerfamiliärer Beziehungen zu thematisieren. Spannenden Gesprächsstoff eröffnet auch die Frage nach der objektiven oder authentischen dokumentarischen Darstellung von Vergangenheit. Unterstrichen wird dies nicht zuletzt durch die Tatsache, dass Boris Hars-Tschachotin als Urenkel einen ganz bewusst subjektiven Blick in die eigene Geschichte wirft. <br />
]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/filme/neuimkino/sergej-in-der-urne-film/</link>
<guid isPermaLink='false'>Film/34930</guid>
<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 13:29:18 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Modellprojekt: Filmbildung für Lehramtsanwärter/innen</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[In Kooperation mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) und FILM+SCHULE NRW bietet VISION KINO in einem Modellprojekt eine filmbezogene Ausbildungseinheit für Lehramtsanwärter/innen an. Die Ausbildung findet am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Gelsenkirchen an und beginnt im März 2012. <br />
<br />
Das Ausbildungsangebot erschließt Referendarinnen und Referendaren den Umgang mit Film und Medien praxisnah: Ausgehend vom Medienalltag ihrer Schüler/innen lernen sie Fächer- und Schulform übergreifend, Film- und Medienprodukte zu analysieren, zu reflektieren und handlungsorientiert zu nutzen. Die Teilnehmenden erarbeiten sich methodisch-didaktisch strukturierte Möglichkeiten für das Lernen mit und über filmische Medien im Unterricht.<br />
<br />
Der sich zeitlich auf drei Tage erstreckende Ausbildungsgang baut aufeinander auf. Im einführenden Modul &quot;Filmvermittlung und Medienbildung&quot; eignen sich die rund 80 Teilnehmenden entsprechendes Grundlagenwissen an. Das weiterführende Modul behandelt in Kleingruppen von bis zu 15 Teilnehmenden &quot;analytische Filmbildung&quot; und &quot;produktionsorientierte-kreative Filmbildung&quot;. Das Modellprojekt wird dokumentiert und evaluiert, so dass die Erfahrungen auch anderen Bundesländern zur Verfügung stehen. <br />
<br />
Weitere Informationen:<br />
www.visionkino.de]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/news-rubrik/news/modellprojekt-filmbildung-lehrer-news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/34914</guid>
<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 17:12:27 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Call for Entries - 17. Internationales Filmfestival SCHLINGEL</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[Filmschaffende aus aller Welt sind eingeladen, ihre neuesten Filme für das 17. Internationale Filmfestival für Kinder und junges Publikum SCHLINGEL einzureichen. Neun Fach-, Kinder- und Jugendjurys bestimmen die Sieger in den Wettbewerbskategorien S – Kinderfilm, M – Juniorfilm, L – Jugendfilm, XS – Kurz- und Animationsfilm sowie D – Blickpunkt Deutschland. Insgesamt werden Preise im Wert von 25.000 Euro vergeben. <br />
<br />
Zu den Wettbewerben zugelassen sind ausschließlich Kinder- und Jugendspielfilme mit Produktionsabschluss nach dem 1. Januar 2011. Zur Sichtung ist eine DVD des Films mit deutschen oder englischen Untertiteln erforderlich.  <br />
<br />
Das Internationale Filmfestival SCHLINGEL findet vom 15. bis 21. Oktober 2012 in Chemnitz statt und versteht sich als Podium des internationalen Kinder- und Jugendfilms in Deutschland. Die Einreichfrist für diesjährige Festivalbeiträge endet am 1. August 2012,<br />
<br />
Weitere Informationen:<br />
www.ff-schlingel.de]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/news-rubrik/news/call-for-entries-schlingel-news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/34913</guid>
<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 17:05:13 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Gefährten</title>
<category>Film</category>
<description><![CDATA[1914 kauft der englische Bauer Ted den einjährigen Hengst Joey. Sein 16-jähriger Sohn Albert trainiert Joey und freundet sich mit ihm an. Als der Erste Weltkrieg beginnt, verkauft der hochverschuldete Ted das Pferd an die Kavallerie. Ein aufrechter Captain übernimmt Joey, fällt aber kurz darauf an der Front. Der Hengst gerät in die Hände zweier deutscher Soldaten, gehört einem französischen Bauer und seiner kranken Enkelin und muss als Zugtier bei der deutschen Artillerie schuften. Schließlich landet der Vierbeiner bei der britischen Armee, wo der zum Militärdienst eingerückte Albert ihn wiedertrifft. <br />
<br />
Das Drehbuch des melodramatischen Kriegsepos, das sechs Oscar®-Nominierungen erhielt, beruht auf Michael Morpugos sentimentalem Jugendbuch Schicksalsgefährten (1982) und auf Nick Staffords erfolgreicher Londoner Bühnenfassung (2007). Fungiert der vermenschlichte Joey im Roman als Erzähler, so beschränkt sich Regisseur Steven Spielberg darauf, ihn als Bindeglied zwischen turbulenten Action-Szenen und Szenen der anrührenden Freundschaft mit Albert einzusetzen. Im Vergleich zu seinem Drama Der Soldat James Ryan (Saving Private Ryan, USA 1998) über die Invasion in der Normandie im Zweiten Weltkrieg verzichtet er hier weitgehend auf explizite Gräuelszenen. Kriegsbilder in düsterem Grau-Blau wechseln mit sonnendurchfluteten Landschaftsszenerien; neben der Farbgebung besticht der Film ästhetisch durch atemberaubende Lichtstimmungen und ungewöhnliche Kameraperspektiven, die die Bewegung der Pferde einfangen. Im pathetischen Finale überspannt Spielberg allerdings den Bogen zur Rührseligkeit, unterstützt vom pompösen Soundtrack seines Stammkomponisten John Williams.<br />
<br />
Im Unterricht gibt die Geschichte einer unverbrüchlichen Loyalität Anstöße zur Erörterung der Frage, ob die Bindung zwischen Mensch und Tier so tief und erfüllend sein kann wie die zwischen zwei Menschen. Indem der überlange Film das Leiden von Mensch und Tier bei allen Kriegsparteien zeigt, bietet er zudem reichlich Anknüpfungspunkte für eine Diskussion über die Legitimation und Sinnhaftigkeit von kriegerischer Gewalt. Die fulminante Schlüsselsequenz, in der zwei verfeindete Soldaten im Niemandsland Joey gemeinsam aus Stacheldrahtschlingen befreien, legt einen Vergleich zur berühmten Weihnachtsszene in Christian Carions Schützengrabendrama Merry Christmas (Frankreich, Deutschland, Großbritannien u.a. 2005) nahe. Im Filmgespräch könnte untersucht werden, ob die episodische Erzählstruktur, die Albert über weite Strecken außen vor lässt, das Identifikationspotenzial mindert.<br />
]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/filme/neuimkino/gefaehrten-film/</link>
<guid isPermaLink='false'>Film/34907</guid>
<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 16:31:26 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Extrem laut und unglaublich nah</title>
<category>Film</category>
<description><![CDATA[Der Juwelier Thomas Schell fördert die Phantasie seines Sohnes Oskar nach Kräften. Mit diesem Vater wird das Leben in New York zur magischen Schnitzeljagd, jeder Ort birgt sein Geheimnis, nichts ist nur wie es scheint. Als er bei dem Anschlag auf das World Trade Center im Jahr 2001 ums Leben kommt, wird die Illusion zu Oskars letzter Zuflucht. Er vernichtet den Anrufbeantworter, auf dem sich die letzten Nachrichten des Vaters befinden, kappt auch den Kontakt zur Mutter. Ein in den alten Sachen des Toten gefundener Schlüssel wird schließlich zum Rettungsanker: Handelt es sich um einen letzen Hinweis des verspielten Vaters, den Schlüssel zum Geheimnis seines Lebens? Mit explosiver Kreativität macht sich Oskar auf die Suche nach dem passenden Schloss – ein verzweifelter Versuch, dem traumatischen Verlust doch noch einen Sinn zu geben.<br />
<br />
Die Verfilmung eines Romans von Jonathan Safran Foer erzählt von den Folgen des 11. September anhand eines Einzelschicksals und steht ganz im Zeichen der Trauer. Dabei wird weniger die sichtbare Realität als die erschütterte Gedankenwelt der kindlichen Hauptfigur auf die Leinwand gebannt. Verschachtelte Rückblenden, aufwändige Montagen und eine sehr emotionale Musikbegleitung dienen als künstlerische Mittel der Identifikation. Sie wird verstärkt durch Oskars Voice-Over, in der er nicht nur von seiner Suche berichtet, sondern nach einigem Zögern auch seinen &quot;schlimmsten Tag&quot; Minute für Minute, Schritt für Schritt rekonstruiert. Demselben Zweck dient ein kunstvoll gestaltetes Logbuch, in dem er etwa den Sturz des Vaters aus den Twin Towers in Form eines Daumenkinos verarbeitet.<br />
<br />
Man kann Regisseur Stephen Daldry den Vorwurf nicht ersparen, der Tragödie mit allzu großer ästhetischer Verspieltheit beikommen zu wollen. Der Einsatz der filmischen Mittel und ihre Wirkung können entsprechend kritisch im Unterricht thematisiert werden. Das Auftauchen von Oskars zuvor unbekanntem Großvater, der als Überlebender der Luftangriffe auf Dresden 1945 selbst traumatisiert ist, bringt allerdings etwas Ruhe in Oskars hektische Sinnsuche. Gerade in den berührenden Szenen zwischen dem alten Mann und dem Kind bietet der Film pädagogische Anknüpfungspunkte für eine Auseinandersetzung mit der Katastrophe von 2001 und den Folgen traumatischer Ereignisse: Im Gespräch über Verlust und Trauer können die Generationen voneinander lernen. Neben solch komplexen psychologischen Themen erlaubt das Drama auch einen Verweis auf die deutsche Literaturgeschichte, ist die kraftvoll und überzeugend gespielte Hauptfigur doch ein geistiger Verwandter des kleinen Oskar Matzerath aus Günter Grass’ Roman Die Blechtrommel.<br />
]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/filme/neuimkino/extrem-laut-und-unglaublich-nah-film/</link>
<guid isPermaLink='false'>Film/34906</guid>
<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 16:11:21 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Online Anschauen: Preisträger-Filme MobilStreifen</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[Die filmothek der jugend nrw e. V. rief in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Dortmund Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen zum Handyfilm-Wettbewerb MobilStreifen auf. Die Preisträger-Filme können online angeschaut werden.<br />
<br />
Alle Wettbewerbsfilme wurden im Dezember von einer Jugendjury im Dortmunder U-Zentrum für Kunst und Kreativität prämiert. Die etwa zweiminütigen Filmclips geben interessante Einblicke in Alltag und Lebenswelt der Jugendlichen. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW.<br />
<br />
Weitere Informationen und Preisträger-Filme zum Anschauen:<br />
http://mobilstreifen.de/public_html/]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/news-rubrik/news/handyfilme-anschauen-2-news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/34905</guid>
<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 09:59:44 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Erster ECFA-Preis für europäischen Kinderfilm vergeben</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[Während der Berlinale hat der europäische Kinderfilmverband European Children’s Film Association (ECFA) seinen ersten Preis für den besten europäischen Kinderfilm vergeben. Bei einem Empfang der Kinderfilmszene in der Homebase Lounge wurde am Samstag der belgisch-französische Film A pas de Loup von Olivier Ringer ausgezeichnet.<br />
<br />
Über den undotierten Preis hatte eine Abstimmung unter den mehr als 60 ECFA-Mitgliedern entschieden. Vorausgegangen war eine Vorauswahl, an der 2011 neun europäische Kinderfilmfestivals teilnehmen. Auf jedem Festival zeichnete eine ECFA-Jury einen europäischen Kinderfilm aus. Aus diesen neun Preisträgern wurde eine Shortlist aus fünf Kandidaten gebildet, über die die ECFA-Mitglieder abstimmen konnten. In die Endauswahl war keine deutsche Produktion gelangt.<br />
<br />
&quot;Europäische Kinderfilme benötigen dringend mehr Aufmerksamkeit&quot;, sagte das deutsche ECFA-Vorstandsmitglied Reinhold Schöffel. Ein weiterer Grund für die Gründung des neuen Preises sei, dass die Europäische Filmakademie bisher keinen eigenen Preis für Kinderfilm ausgelobt habe.<br />
<br />
&quot;Wir sind sehr glücklich, dass der erste ECFA-Preis an diesen schönen und künstlerisch kompromisslosen Film gegangen ist&quot;, erklärte ECFA-Präsident Tonje Hardersen. In seinem Film erzählt Olivier Ringer von der kleinen Cathy, die davon überzeugt ist, dass sie für ihre Eltern unsichtbar ist. Um das zu überprüfen, entscheidet sie sich, in der Wildnis unterzutauchen. Damit beginnt ein außerordentliches Abenteuer. Seit seiner Weltpremiere auf der Berlinale 2011 hat A pas de Loup weltweit zahlreiche Festivalpreise gewonnen.<br />
<br />
Der Verband ECFA wurde 1988 gegründet und hat derzeit mehr als 60 Mitglieder in 23 europäischen Ländern. Ihm gehören Verleiher, Produzenten, Regisseure, Festivalleiter sowie Filmschaffende und Organisationen aus Europa an, die sich für qualitätvolle Kinderfilme einsetzen.<br />
<br />
www.ecfaweb.org ]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/news-rubrik/news/erster-efca-preis-berlinale-news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/34904</guid>
<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 09:52:44 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Ausschreibung: Volontariat für FILM+SCHULE NRW</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) besetzt im LWL-Medienzentrum für Westfalen in Münster im Projekt FILM+SCHULE NRW zum 01. Mai 2012 eine Stelle als wissenschaftliche Volontärin/ wissenschaftlicher Volontär. Das Volontariat ist auf 2 Jahre befristet. Bewerbungsfrist ist der 29. Februar 2012.<br />
<br />
FILM+SCHULE NRW ist eine gemeinsame Initiative des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen und des LWL-Medienzentrums für Westfalen mit dem Ziel, die Filmkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken und Filmbildung systematisch in den Unterricht aller Schulen in NRW zu integrieren.<br />
<br />
Die Volontärin/der Volontär soll in diesem Kontext in folgenden Aufgabenfeldern unterstützend tätig werden: <br />
<br />
    Zusammenstellung, Redaktion und Vermittlung von Unterrichtsmaterialien zur Filmbildung<br />
    Entwicklung und Durchführung von Fortbildungsbausteinen für Lehrkräfte und Multiplikatoren<br />
    Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsorganisation von FILM+SCHULE NRW.<br />
Kontakt und Rückfragen: <br />
Marlies Baak-Witjes: Tel.: 0251 / 591 6864<br />
<br />
Weitere Informationen:<br />
www.lwl.org]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/news-rubrik/news/volontariat-nrw-news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/34903</guid>
<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 09:44:18 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Preisverleihung Berlinale 2012: &quot;Cinema fairbindet&quot;</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[Im Rahmen der 62. Berlinale wird dieses Jahr zum zweiten Mal der Sonderpreis des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung &quot;Cinema fairbindet&quot; verliehen. Die Auszeichnung beinhaltet ein Preisgeld und die Verleihförderung des prämierten Filmes in Deutschland. Die Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt die Filmpreis-Initiative als Kooperationspartnerin. Sie wird den Gewinnerfilm im Rahmen eines begleitenden Online-Dossiers auf www.bpb.de ausführlich vorstellen.<br />
<br />
Eine internationale Jury wählt einen Film aus, der auf herausragende Weise Zukunftsthemen behandelt und durch seine ästhetische, emotionale oder narrative Kraft beeindruckt. Die nominierten Spiel- und Dokumentarfilme stammen aus der ganzen Welt und werden auf der Berlinale in einer der Sektionen Wettbewerb, Forum, Panorama oder Generation zu sehen sein.<br />
<br />
Unmittelbar nach der Preisverleihung am 19. Februar um 12.00 Uhr wird der &quot;Cinema-fairbindet&quot;-Gewinnerfilm 2012 in einer Sondervorführung gezeigt.<br />
<br />
Der iranische Spielfilm Bad o meh – Wind und Nebel (Bad o meh, 2011, Mohammad Ali Talebi) wurde bei der 61. Berlinale 2011 mit dem &quot;Cinema-fairbindet&quot;-Preis ausgezeichnet. <br />
<br />
bpb-Dossier zu Bad o meh – Wind und Nebel:<br />
www.bpb.de/themen<br />
<br />
Weitere Informationen zur Preisverleihung 2012:<br />
www.bpb.de/veranstaltungen<br />
]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/news-rubrik/news/cinema-fairbindet-preisverleihung-2012-news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/34902</guid>
<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 09:48:55 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>In Darkness – Eine wahre Geschichte</title>
<category>Film</category>
<description><![CDATA[1943 räumt die deutsche Besatzungsmacht gewaltsam das jüdische Ghetto in der damals polnischen Vielvölkerstadt Lemberg (polnisch: Lvóv). Der katholische Kanalarbeiter und Gelegenheitsdieb Socha entdeckt in der Kanalisation der Stadt eine Gruppe geflüchteter Juden, die ihm Geld anbieten, wenn er sie versteckt. Obwohl ihm dafür die Todesstrafe droht, willigt er ein – zunächst aus finanziellen Gründen, später aus reiner Menschlichkeit. Allerdings kann er nur zehn Juden helfen, da er nur für so viele Lebensmittel beschaffen kann. Zu deren Anführer avanciert der mutige Mundek, der sich in die junge Klara verliebt. In ihrem dunklen Versteck voller Ratten, Nässe und Gestank müssen die Juden Klassenunterschiede und Streitereien überwinden, wenn sie überleben wollen.<br />
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Film und Buchvorlage beruhen auf realen Ereignissen: 14 Monate lang überlebte eine Gruppe von Juden im Jahr 1943 in der Kanalisation von Lemberg. Folglich spielt der Löwenteil von Agnieszka Hollands authentisch wirkendem Holocaust-Drama in der klaustrophobischen Enge und der erdrückenden Dunkelheit von Kanälen. Die erfahrene Kamerafrau Jolanta Dylewska hat diese Aufgabe überzeugend durch eine suggestive Lichtführung gelöst, die wie eine Taschenlampe einzelne Personen aus der schattenhaften Düsternis hervorhebt. Lange Einstellungen verstärken zudem bei den Zuschauer/innen das Gefühl, sich ebenfalls im Untergrund der Kanalisation zu befinden. Erschwerend für die angestrebte Identifikation ist allerdings das unübersichtliche Figurenarsenal. <br />
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Die 1948 in Warschau geborene Regisseurin, die sich bei Hitlerjunge Salomon (Deutschland, Polen, Frankreich 1990) schon einmal mit dem Holocaust befasst hat, vermeidet weitgehend Gräuelbilder ebenso wie pathetische Überhöhungen – sieht man von Klischeebildern musizierender jüdischer KZ-Insassen/innen ab. Dies dürfte in Verbindung mit den starken Schauspielerleistungen die Hinführung junger Zuschauer/innen zu Schlüsselerfahrungen des Zweiten Weltkrieges wie Judenverfolgung, Rassismus, Kollaboration und Widerstand erleichtern. Die hochdramatische Konstellation des Plots regt im Unterricht zu Diskussionen über ethische Fragen an: Wie bewahrt man sich Menschlichkeit im Angesicht des Schreckens? Welche Mittel rechtfertigen das Überleben? Zur Diskussionstiefe trägt bei, dass die Figuren durchweg gebrochen sind: Die jüdischen Flüchtlinge zeigen ebenso ambivalente Charakterzüge wie auch Socha selbst, der sich vom opportunistischen Dieb zum altruistischen Helfer wandelt. <br />
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<link>http://www.kinofenster.de/filme/neuimkino/in-darkness-film/</link>
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<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 15:31:17 +0100</pubDate>
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