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<title>kinofenster.de - News</title>
<description>Hier finden Sie die aktuellen News von kinofenster.de</description>
<link>http://www.kinofenster.de</link>
<language>de-de</language>
<copyright>Bundeszentrale für politische Bildung</copyright>
<managingEditor>info@kinofenster.de (Bundeszentrale für politische Bildung)</managingEditor>
<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 00:04:02 +0100</pubDate>
<lastBuildDate>Sun, 14 Mar 2010 00:04:02 +0100</lastBuildDate>
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<title>Neue Filmtipps von VISION KINO</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[VISION KINO, das bundesweite Netzwerk für Film- und Medienkompetenz, präsentiert ausgewählte Filmtipps mit Informationen und Begleitmaterialien zu aktuellen bildungsrelevanten Filmen für die schulische und außerschulische Arbeit.<br />
<br />
Der Film Ajami( Israel, Deutschland 2009, Kinostart: 11.03.2010) von Scandar Copti und Yaron Shani erzählt von den schwierigen Lebensbedingungen im Nahen Osten. In Israel ist auch der Dokumentarfilm Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen (Deutschland, Schweiz 2010, Kinostart: 25.03.2010) von Hajo Schomerus angesiedelt: In der anno 325 errichteten Grabeskirche in Jerusalem teilen sich sechs christliche Konfessionen das Hausrecht. Alice im Wunderland (USA 2009, Kinostart: 08.03.2010) von Tim Burton wiederum ist eine fantasievolle Umsetzung von Lewis Carrolls Büchern Alice im Wunderland und Alice hinter den Spiegeln. Die Lebenssituation Jugendlicher schließlich steht im Mittelpunkt des Dokumentarfilms Neukölln Unlimited (Deutschland 2010, Kinostart: 08.04.2010) von Agostino Imondi und Dietmar Ratsch sowie des Spielfilms Parkour (Deutschland 2009, Kinostart: 11.03.2010) von Marc Rensing.<br />
<br />
Diese und weitere Filmtipps stehen auf der Website von VISION KINO als Download zur Verfügung. Interessierte, die den Filmtipp regelmäßig per Mail erhalten möchten, schicken eine E-Mail an: filmtipp@visionkino.de. <br />
<br />
Für Anregungen, weitere Fragen oder Unterstützung bei der Organisation von Schulkinoveranstaltungen stehen Ihnen die Mitarbeiter/innen von VISION KINO gerne zur Verfügung.<br />
<br />
www.visionkino.de]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/newsundtermine/news/filmtipps_vk_maerz_2010_news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/31319</guid>
<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 17:15:27 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Kongress Vision Kino 10: Film - Kompetenz - Bildung</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[Vom 1. bis 3. Dezember 2010 veranstaltet VISION KINO in Berlin den dritten bundesweiten Kongress zur Vermittlung von Film- und Medienkompetenz. Fünf Jahre nach Gründung des Netzwerks für Film- und Medienkompetenz möchte die Tagung einer Zwischenbilanz zur Situation der Filmbildungsarbeit in Deutschland dienen und kreative Zukunftsperspektiven entwickeln. <br />
<br />
Dabei wird sowohl das Zusammenspiel zwischen Europa, Bund, Länder und Kommunen als auch zwischen Filmwirtschaft und Bildungseinrichtungen berücksichtigt. Auch wird die Rolle von Eltern und Elternvertretern bei der Vermittlung von Filmkompetenz in den Fokus gerückt.<br />
<br />
Der Kongress stellt den Teilnehmenden sowohl in fachspezifischen Podien als auch in fächerübergreifenden Workshops konzentrierten Diskussionsraum zur Verfügung, um praxisorientierte und zielgruppenspezifische Lösungsmodelle zu erarbeiten. Er richtet sich an Akteure aus den Bereichen Film, Kultur, Pädagogik, Wissenschaft und Politik.<br />
<br />
Anmeldungen zum Kongress sind ab dem 1. Mai 2010 möglich.<br />
<br />
www.visionkino.de]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/newsundtermine/news/kongress_2010_vision_kino_news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/31291</guid>
<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:37:28 +0100</pubDate>
</item>

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<title>Agora – Die Säulen des Himmels</title>
<category>Film</category>
<description><![CDATA[Im Jahr 391 nach Christus ist Alexandria das geistige und wirtschaftliche Zentrum der römisch-hellenistischen Welt. Hier unterrichtet die Gelehrte Hypatia Mathematik, Philosophie und Astronomie. Für sie steht die Wissenschaft an erster Stelle; eine Ehe würde das Ende ihres Wirkens bedeuten. Während sie lange vor Galileo das geozentrische Weltbild in Frage stellt, toben in der Stadt Glaubens- und Machtkriege. Denn der fundamentalistische christliche Patriarch Cyrill will die Herrschaft über die Stadt an sich reißen. Seine Krieger bekämpfen Andersgläubige und wenden sich auch gegen die Freidenkerin Hypatia, die als Heidin und als Frau mit Einfluss dem Despoten ein Dorn im Auge ist.<br />
<br />
Amenábars komplexes Historienepos beeindruckt mit Detailtreue und Realitätsnähe. Alexandria wurde teilweise auf Malta nachgebaut, auf ihrer Agora, dem zentralen Versammungsplatz, vermischen sich Ethnien und Stände und erlauben soziale Analysen. Am Computer entstanden Landschaft und Architektur, sogar der Sternenhimmel von anno 390 nach Christus. Das grausame Schicksal Hypatias ist authentisch, auch wenn Amenábar ihre Figur stark idealisiert, um für die Freiheit des Denkens zu appellieren. Die erste Filmhälfte konzentriert sich auf Hypatias autarkes Leben, zeigt wie sie in einer Männer-Toga nach neuplatonischer Schule lehrt und weder die Avancen des wohlhabenden Orestes, noch die des erfundenen Sklaven Davus erhöhrt. Nach einer Zäsur von zehn Jahren ist der intellektuelle Diskurs Intrigen und blutiger Grausamkeit gewichen. Die dunkle Kleidung von Cyrills Miliz verdrängt die hellen Kostüme der Juden und Heiden vom Straßenbild und verweist in das nahende finstere Mittelalter.<br />
<br />
Kulturkampf und die Intoleranz zwischen Religionen sind hochaktuelle Themen, und Amenábar hat dazu in der Spät-Antike spannende Parallelen gefunden. Ist es ein Zufall, dass der fundamentalistische Patriarch Cyrill optisch an Osama Bin Laden erinnert? Davus wird einer seiner Krieger, motiviert durch seinen Werdegang – dies ist unter anderem ein Thema für den Sozial- und Politikunterricht. Interessant für Physik und Philosophie sind die Forschungen der emanzipierten Hypatias. Welches Welt- und Glaubensbild vertrat sie? Was bedeutete die Abkehr vom geozentrischen Weltbild? Auch die Rolle der Religionen als Knebel der Wissenschaft bietet Stoff für Diskussionen.<br />
<br />
]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/filmeundthemen/neuimkino/agora_die_saeulen_des_himmels_film/</link>
<guid isPermaLink='false'>Film/31287</guid>
<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 22:51:55 +0100</pubDate>
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<item>
<title>Trickfilm Workshop: Puppentrick für Kinder</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[Stop-Motion mit Knete und Puppen – Berliner Schüler/innen von 9 bis 13 Jahren haben in den Osterferien die Möglichkeit, einen eigenen Trickfilm zu produzieren. <br />
<br />
Vom Dienstag, 06. April bis Samstag, 10. April, arbeiten die jungen Trickfilmer/innen täglich von 12 bis 17 Uhr an ihrem Werk. Die Teilnehmer/innen übernehmen sämtliche Schritte, bis der Film im Kasten ist. Nach einer Vorführung vor Eltern, Freunde und Verwandte erhalten alle eine DVD zum Mitnehmen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Ideen und Fantasien sind gefragt. Das Trickmobil bringt das komplette Trickfilmstudio mit.<br />
<br />
Da der Workshop in einer kleinen Gruppe (maximal 8 Kinder) stattfindet, wird eine rechtzeitige Anmeldung bis zum 29.03.2010 empfohlen. Der Unkostenbeitrag beträft 125 Euro. <br />
<br />
Weitere Informationen und Anmeldung:<br />
www.trickmobil.de<br />
]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/newsundtermine/news/trickfilmworkshop_kinder_news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/31279</guid>
<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 00:26:18 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Ajami</title>
<category>Film</category>
<description><![CDATA[Ajami ist ein Viertel im israelischen Küstenort Jaffa, einer der ältesten Städte der Welt. Im Gegensatz zur benachbarten jüdisch dominierten Metropole Tel Aviv ist Jaffas Bevölkerung gemischt: Juden, Moslems und Christen begegnen sich hier täglich. Eines Tages gerät der Moslem Omar ins Visier einer Beduinenfamilie auf Rachefeldzug. Omars Chef Abu Elias, ein christlicher Restaurantbetreiber, handelt ihn gegen Schutzgeld frei und unterstützt auch den palästinensischen Flüchtling Malek. Doch dann lassen sich Omar und Malek auf einen Drogenhandel ein. Der jüdische Polizist Dando, dessen Bruder in den palästinensischen Gebieten verschwunden ist, nimmt ihre Spur auf. Zudem bricht Omar ein religiöses Tabu: Er ist als Araber mit der Tochter von Abu Elias, einer Christin, liiert.<br />
<br />
In ihrem Spielfilmdebüt zeigt das arabisch-jüdische Regieduo Scandar Copti und Yaron Shani, wie die politischen und religiösen Spannungen des Nahost-Konflikts den Alltag in Ajami bestimmen. Anhand von fünf Kapiteln blicken die Regisseure jeweils aus unterschiedlichen religiösen und kulturellen Perspektiven – muslimisch, christlich, jüdisch – auf einen Kriminalfall mit weitreichenden Zusammenhängen. Einen Schuldigen benennt der Film nicht, sondern verdeutlicht die fatalen Auswirkungen von Gewalt auf jeden Einzelnen. Die Komplexität des Nahost-Konflikts und das Gefühl des Ausgeliefertseins spiegeln sich formal in der multiperspektivischen, zerklüfteten Erzählstruktur des Films wieder.<br />
<br />
Obwohl im hohen Grade konstruiert, erlaubt die spannungsvoll verschachtelte Handlung des Films Rückschlüsse auf die reale und komplizierte Lebenssituation im Stadtteil Ajami. Ausgehend von den verschiedenen Konfliktsituationen, die auf wahren Begebenheiten beruhen, lassen sich Chancen und Probleme der multikulturellen, zweisprachigen Gegenwart Israels erarbeiten. Zudem weckt Ajami Neugier, mehr über die Geschichte der Region und über den Nahost-Konflikt zu erfahren, um den im Film präsentierten Figurenmix, das Gewaltpotenzial und die Zwangslagen zu verstehen. Hierfür bietet Jaffa als Schauplatz des Geschehens vielfältige Recherche- und Diskussionsmöglichkeiten: Anhand der Bedeutung der Stadt für Religion, Mythologie und Geschichte kann die wechselvolle Vergangenheit des Nahen Ostens lebendig nachvollzogen werden. Je nach Wissenstand der Schüler/innen ist eine Einführung in die Thematik vor Sichtung des Films empfehlenswert.<br />
]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/filmeundthemen/neuimkino/ajami_film/</link>
<guid isPermaLink='false'>Film/31283</guid>
<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Die Fremde</title>
<category>Film</category>
<description><![CDATA[Die 25-jährige Deutsch-Türkin Umay flüchtet vor ihrem lieblosen Ehemann aus Istanbul zu ihren Eltern nach Berlin. Sie will dort mit ihrem Sohn Cem ein freies Leben führen. Dass sie ihrer Familie damit viel zumutet, ist ihr bewusst. Sie hofft allerdings, dass die Familienbande stärker sind als gesellschaftliche Konventionen. Doch ihre Eltern und Geschwister werten Umays Ausbruch aus der Ehe als einen schweren Normverstoß und beschließen, die Familienehre zu retten: Cem soll zum Vater in die Türkei zurückkehren, was Umay in letzter Minute verhindern kann. In einem Frauenhaus beginnt für sie und Cem ein neues Leben, dennoch versucht die junge Frau, sich mit ihrer Familie auszusöhnen und erkennt zu spät, dass dies unmöglich ist und ihre Familie auch vor Gewalt nicht zurückschreckt.<br />
<br />
Regisseurin Feo Aladag erzählt in ihrem ersten Spielfilm eine Geschichte, die man aus den Nachrichten kennt: Eine junge muslimische Frau kämpft für ihr Recht auf Selbstbestimmtheit und wird dafür von ihrer Familie bestraft. Obwohl Umay im Zentrum des Films steht, wirbt Aladag aber auch um Sympathie und Verständnis für die Familie, die hin und her gerissen ist zwischen ihren Gefühlen für Umay und den sozialem Druck von außen. Trotz einiger Längen zeichnet der Film ein stimmiges Bild vom Versuch einer jungen Muslima, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, auch wenn das den Verlust der Familie, wenn nicht sogar der Heimat bedeutet. Die ruhigen, teilweise statischen Bilder stehen ebenso wie die zarte Musik in Kontrast zur teilweise aufwühlenden Geschichte, wobei das offene Ende des Films eine Reihe von weiteren Fragen aufwirft.<br />
<br />
Die Fremde eignet sich als Aufhänger, um im Schulunterricht die Bedeutung der Begriffe &quot;Ehre&quot;, &quot;Schande&quot; und die Rolle der Frauen in einer muslimisch geprägten Lebenswelt zu hinterfragen. Dabei bietet es sich an, die Beweggründe der verschiedenen Protagonisten/innen im Film zu analysieren und zu diskutieren. Was behindert eine Verständigung zwischen Umay und ihren Eltern und Geschwistern? In diesem Zusammenhang lässt sich ferner die Situation von jungen Muslimen und Muslimas thematisieren, die in Deutschland leben und kulturell gesehen nicht selten &quot;zwischen zwei Stühlen&quot; sitzen. Da es im Film zudem um Ehrenmord geht, können verschiedene reale Fälle recherchiert werden und damit verbunden allgemeine Werte wie Freiheit, Toleranz oder Selbstverwirklichung diskutiert werden.<br />
<br />
]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/filmeundthemen/neuimkino/die_fremde_film/</link>
<guid isPermaLink='false'>Film/30615</guid>
<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
</item>

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<title>Generationen im Dialog – Mediale Brücken zwischen Jung und Alt</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[Zehn generationsübergreifende medienpädagogische Modellprojekte werden im Zeitraum von Januar 2010 – Juni 2011 entwickelt und in der Praxis erprobt. <br />
 <br />
Im Projekt Generationen im Dialog werden die Potenziale der aktiven Medienarbeit für die Vermittlung von Medienkompetenz und die Förderung des Generationendialogs erprobt und evaluiert. Gefördert von der Aktion Mensch können Heranwachsende und ältere Menschen gemeinsam mit Medien unter Anleitung von erfahrenen Medienpädagogen/innenn kommunizieren und produzieren. Veröffentlicht werden die Ergebnisse auf dem im Kürze abrufbaren Portal generationenIMdialog.de, das auch als Kommunikationsplattform dient. <br />
<br />
Angesprochen werden Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren aus dem bildungsbenachteiligten Milieu sowie Seniorinnen und Senioren. Der Dialog findet beim gemeinsamen Produzieren von multimedialen Produkten, bei der Auseinandersetzung mit Medien, Medieninhalten und Medienerfahrungen, bei der Veröffentlichung von Themen und Produkten auf der Internetplattform, beispielsweise in Chats und über Blogs, und in der Be- und Erarbeitung von Themen statt. Die Themen werden von den Beteiligten selbst gewählt. <br />
<br />
Die Modellprojekte werden in zehn Einrichtungen bayernweit durchgeführt. Für den generationenübergreifenden Dialog werden vor allem Einrichtungen ausgewählt, die sich räumlich in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, damit der Kontakt über das Projekt hinaus bestehen kann.<br />
<br />
Ziel der einzelnen Medienprojekte ist es, verschiedene Modelle für die Förderung des Dialogs zwischen den Generationen sowie der Medienkompetenz bildungsbenachteiligter Jugendlicher zu erproben. Dabei sollen einerseits Handlungsleitfäden für pädagogisch Tätige in ganz Deutschland entstehen und andererseits Kriterien für eine erfolgreiche generationenübergreifende Arbeit und eine gewinnbringende Unterstützung der Förderung bildungsbenachteiligter Jugendlicher entwickelt werden.<br />
<br />
Kontakt: JFF – Institut für Medienpädagogik, Thomas Kupser, thomas.kupser@jff.de<br />
JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis<br />
Pfälzer-Wald-Str. 64<br />
81539 München<br />
Tel.: 089 / 6898-90<br />
Fax  089/ 68989 111<br />
jff@jff.de<br />
<br />
http://www.jff.de]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/newsundtermine/news/generationen_im_dialog_news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/31280</guid>
<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:35:59 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Melanchthon-Jahr 2010: DVD für Schulen</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[Das Religionspädagogische Institut der badischen Landeskirche hat eine DVD mit Schulmaterial zu Philipp Melanchthon erstellt. Anlass ist das 450. Todesjahr des in Bretten bei Karlsruhe geborenen Reformators und Universalgelehrten. Die DVD trägt den Titel Zum Gespräch geboren - Philipp Melanchthon 1497–1560. <br />
<br />
Sie enthält neben dem 60-minütigen Dokumentarfilm Reformator wider Willen von Dagmar Wittmers weitere Filmausschnitte sowie eine Bildergalerie und Musikstücke. Basisinformationen zu Leben und Werk, Bilder zum Ausdrucken, Unterrichtsmaterialien, Arbeitsblätter und Ausstellungstafeln ergänzen den Videoteil. <br />
<br />
Die DVD wird herausgegeben vom Religionspädagogischen Institut der Evangelischen Landeskirche in Baden und der Europäischen Melanchthon-Akademie Bretten. Sie steht im Zeichen der Ökumene: Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, würdigte Melanchthon zur Eröffnung des Melanchthon-Jahrs 2010 als Reformator, &quot;der alles getan hat, um die Spaltung der Kirche zu verhindern&quot;.<br />
<br />
Zu beziehen ist die DVD zum Preis von 20 Euro (plus Versandkosten) beim Religionspädagogischen Institut der badischen Landeskirche in Karlsruhe:<br />
rpi-baden@ekiba.de<br />
<br />
http://www.ekiba.de/1159.php]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/newsundtermine/news/melanchthon_jahr_dvd_news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/31278</guid>
<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:07:27 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Im Dschungel. Eine Ausstellung für Kinder</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[Am 3 Juni 2010 eröffnet die Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen in Berlin ihre Sonderausstellung über filmische Mythen und Geschichten über den Dschungel.<br />
<br />
Die Ausstellung handelt nicht nur von den Mythen und Geschichten, die uns in Filmen wie Das Dschungelbuch (Stephen Sommers, USA 1994) Madagascar 2 (Eric Darnell, Tom McGrath, USA 2008) oder Hexe Lilli - Der Drache und das magische Buch (Stefan Ruzowitzky, Deutschland 2008) über den Dschungel erzählt werden. Sie beschäftigt sich auch mit der Faszination der dokumentarischen Bilder, die Tier- und Naturfilmer von dort mitbringen, und mit der Bedeutung, die der Dschungel für das ökologische Gleichgewicht auf der Erde hat. <br />
<br />
www.deutsche-kinemathek.de]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/newsundtermine/news/im_dschungel_ausstellung_kinder_news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/31277</guid>
<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 00:33:33 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Kurzfilmwettbewerb Look at Beethoven</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[Auch 2010 lädt das Beethovenfest Bonn wieder junge Filmemacher/innen, Filmstudenten/innen, Künstler/innen und filmisch Kreative dazu ein, Kurzfilme über klassische Musik einzureichen. <br />
<br />
Als Inspiration mag der diesjährige utopische Blickwinkel dienen. &quot;Komm! Ins Offene, Freund!&quot; - Der Beginn von Friedrich Hölderlins Gedicht Der Gang aufs Land (1800) ermuntert zur Überschreitung der Grenzen, die dem Menschen in seinem von Konventionen geregelten Leben gesetzt werden und die er sich selber setzt. Das Beethovenfest Bonn möchte zur filmischen Auseinandersetzung mit diesen Gedanken anregen - nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass auch der Film aus der freien Komposition von Elementen der Wirklichkeit eine andere Wirklichkeit schafft.<br />
<br />
Die Ausschreibung des Kurzfilmwettbewerbs hat zwei Teile:<br />
<br />
1. Konzeptauswahl<br />
Bis zum 23. März 2010 können zunächst Konzepte für einen Musik-Kurzfilm von bis zu 8 Minuten Länge eingereicht werden; dies können Kurzspielfilme oder Kurzdokumentarfilme sein, real oder animiert. Eine Jury wählt fünf dieser Konzepte für einen Produktionskostenzuschuss von jeweils 2.000 Euro aus. Dass ein Konzept keinen Kostenzuschuss erhält, schließt aber die Auswahl des fertigen Films für eine Präsentation beim Beethovenfest keineswegs aus.<br />
<br />
2. Kurzfilmwettbewerb<br />
Bis zum 30. Juni 2010 müssen dann alle realisierten Filme, ob mit oder ohne Zuschuss und mit oder ohne vorherige Konzepteinreichung, an das Filmbüro Bremen geschickt werden, das die Einsendung im Auftrag des Beethovenfestes koordiniert. Alle eingereichten Filme dürfen eine Länge von höchstens 8 Minuten nicht überschreiten. Eine Jury entscheidet, welche der Filme im Rahmen des Beethovenfestes vom 10.9. bis 9.10.2010 gezeigt werden, unter anderem im Rahmen der Eröffnung von Look at Beethoven 2010 am 9.9.2010 im Auditorium des Kunstmuseums Bonn.<br />
<br />
Einreichadresse: <br />
Filmbüro - Saskia Wegelein<br />
Plantage 13 Vorderhaus<br />
28215 Bremen<br />
Tel.: 0421 /7084 891, wegelein@filmbuero-bremen.de<br />
<br />
www.filmbuero-bremen.de<br />
www.beethovenfest.de]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/newsundtermine/news/reminder_beethoven_kurzfilmwettbewerb_news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/31276</guid>
<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 09:05:48 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Filme aus der und über die NS-Zeit im Geschichtsunterricht</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[Der Film hat in den Berliner Rahmenlehrplänen für Geschichte in der Sekundarstufe I und II eine große Bedeutung erhalten. Der Vortrag Filme aus der und über die NS-Zeit im Geschichtsunterricht von Gerhard Teuscher am 24. März in Berlin wird unter anderem audiovisuelle Medien der Nationalsozialisten wie auch Filme über die NS-Zeit analysieren. Letztere unter dem Aspekt der Geschichtskultur, das heißt, dass der Frage nachgegangen werden soll, wie Filmemacher/innen mit Geschichte umgehen. <br />
<br />
Im Zentrum des Vortrags stehen einzelne Propagandafilme wie Hitlerjunge Quex (Hans Steinhoff, Deutschland 1933) und der antisemitische Hetzfilm Jud Süß (Veit Harlan, Deutschland 1940) sowie jüngere Werke, die sich mit dem Nationalsozialismus auseinandersetzen wie Sophie Scholl - Die letzten Tage (Marc Rothemund, Deutschland 2005) und Operation Walküre (Bryan Singer, Deutschland USA 2008). Es werden konkrete Hinweise gegeben, wo man die sogenannten Vorbehaltsfilme beziehen bzw. sichten kann, wie sich die Filme im Unterricht einsetzen lassen und welche Unterrichtsmaterialien verfügbar sind.<br />
<br />
Weitere Informationen zur Fortbildung Filme aus der und über die NS-Zeit im Geschichtsunterricht finden sich bei den Veranstaltungshinweisen auf kinofenster.de.<br />
Der Vortrag richtet sich an Lehrkräfte und ist kostenfrei. <br />
<br />
Online-Anmeldung:<br />
www.klett.de]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/newsundtermine/news/filme_aus_ns_zeit_news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/31263</guid>
<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 10:52:44 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Propaganda im US-amerikanischen Spielfilm</title>
<category>Pressemeldung</category>
<description><![CDATA[Propaganda versucht möglichst unterschwellig die öffentliche Meinung zu beeinflussen oder zu manipulieren. Das vorliegende Unterrichtsmaterial legt den Fokus auf den US-amerikanischen Spielfilm, als ein prägendes Phänomen der gegenwärtigen Unterhaltungsindustrie. Untersucht werden vor allem Merkmale einzelner Filmgenres sowie Ideologien, Haltungen und Weltanschauungen, die mittels dieser Filme zum Ausdruck kommen. Die dadurch veranschaulichten Methoden der Propaganda erlauben es den Rezipienten/innen, ähnliche Muster auch in anderen Filmen oder Medien zu identifizieren und zu durchschauen. <br />
 <br />
Die Autorin Lisa von Hilgers studierte Medienpädagogik, Philosophie und Nordische Literaturwissenschaft. Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei filmABC in Wien und ist seit 2010 Redakteurin bei mediamanual in Wien. Ihre Themenschwerpunkte sind Film- und Medienpädagogik. <br />
<br />
Das Internetportal MediaCulture-Online stellt Informationen rund um die Themen Medienbildung, Medienpraxis und Medienkultur für den schulischen und außerschulischen Bereich zur Verfügung.<br />
<br />
Zum Text-Download: <br />
www.mediaculture-online.de]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/newsundtermine/news/propaganda_spielfilm_news/</link>
<guid isPermaLink='false'>Pressemeldung/31262</guid>
<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 10:29:47 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Boxhagener Platz</title>
<category>Film</category>
<description><![CDATA[Ost-Berlin im Jahr 1968: Der 12-jährige Holger leidet darunter, dass seine Eltern, ein biederer Volkspolizist und dessen vom Goldenen Westen schwärmende Frau, sich ständig streiten. Zuflucht sucht Holger deshalb immer öfter bei seiner lebensfrohen Oma Otti, die schon fünf Ehemänner zu Grabe getragen hat. Während ihr sechster Mann im Sterben liegt, macht ihr der schmierige Fischhändler und Alt-Nationalsozialist Winkler den Hof. Otti verliebt sich aber in den eloquenten Ex-Spartakuskämpfer Karl Wegner. Als Winkler erschlagen wird, avanciert Holger zum Hobby-Detektiv. <br />
<br />
Regisseur Matti Geschonneck, der selbst im früheren Berliner Arbeiterviertel um den Boxhagener Platz aufgewachsen ist, hat den gleichnamigen Roman von Torsten Schulz adaptiert, der auch das Drehbuch verfasst hat. Weil der Originalschauplatz längst saniert ist, musste das Team in Babelsberg, Dessau und Halle drehen. Dennoch wirkt die Milieuschilderung lebensecht, ohne ins Folkloristische abzudriften. Boxhagener Platz soll weder eine Ostalgie-Komödie à la Sonnenallee (Leander Haussmann, Deutschland 1999) noch ein Politdrama über das DDR-Regime sein. Geschonneck versteht den überwiegend aus Holgers Sicht erzählten Film als eine &quot;Liebeserklärung an die Stadt&quot;. Pointierte Dialoge, eine sorgfältige Ausstattung und lakonischer Humor ergeben eine verschroben-melancholische Familienkomödie, die mit ausgezeichneten Darstellerleistungen besticht. <br />
<br />
Boxhagener Platz eignet sich als Anschauungsmaterial für den Geschichtsunterricht. Der Film zeichnet ein um Authentizität bemühtes Bild des Alltags in einem DDR-Arbeiterviertel nach, wo vom Stasi-Spitzelsystem nicht viel zu spüren ist. Doch auch weltpolitische Ereignisse wie der Prager Frühling oder die Studentenunruhen in der Bundesrepublik dringen in diesen vermeintlich idyllischen Mikrokosmos ein. Ebenso beiläufig – und trotz des heiteren Grundtons – thematisiert der Film zudem wichtige gesellschaftspolitische Fragen: Wie ging das SED-Regime mit politisch Andersdenkenden, mit Nonkonformisten im Gefolge von 1968 und Minderheiten wie etwa Homosexuellen um? Im Unterricht kann der Film zudem ein aktueller Ausgangspunkt für eine vergleichende Analyse der jüngeren filmischen Darstellung der DDR sein wie etwa in den Komödien  Sonnenallee und Good Bye, Lenin! (Wolfgang Becker, Deutschland 2003) oder in dem Drama Das Leben der Anderen (Florian Henckel von Donnersmarck, Deutschland 2005).<br />
]]></description>
<link>http://www.kinofenster.de/filmeundthemen/neuimkino/boxhagener_platz_film/</link>
<guid isPermaLink='false'>Film/31261</guid>
<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 14:24:46 +0100</pubDate>
</item>

<item>
<title>Der Räuber</title>
<category>Film</category>
<description><![CDATA[Gerade aus der Haft entlassen, wird Johann Rettenberger sofort rückfällig: Er überfällt eine Bank. Auf gestohlene Fluchtautos verzichtet er bald, denn ein intensives, bereits im Gefängnis begonnenes Lauftraining ermöglicht ihm ertragreiche Raubzüge zu Fuß. Seine Beute versteckt er jedoch achtlos unter dem Bett. Das Laufen und das Rauben scheinen Rettenbergers wahre Passionen zu sein und markieren sein Doppelleben: Einerseits ist er ein gefeierter Marathon-Sieger, anderseits ein Krimineller auf der Suche nach dem nächsten Kick. Sein soziales Leben beschränkt sich auf die Beziehung zu seiner alten Liebe Erika, der er sich aber  nicht öffnen kann oder will. Als er nach einem weiteren Laufwettbewerb seinen Bewährungshelfer erschlägt, hat die Polizei endlich eine Spur. Auf einer Hetzjagd durch das Wiener Umland rennt Rettenberger wie ein einsamer Wolf um sein Leben.<br />
<br />
Benjamin Heisenberg adaptiert mit Der Räuber die Geschichte des österreichischen Serienräubers und Marathonläufers Johann Kastenberger, der im Jahr 1988 Polizei und Presse monatelang in Atem hielt. Wie sein unnahbarer Protagonist zeigt der Regisseur ausschließlich Interesse an der Bewegung. Der Räuber erfährt keinerlei psychologische Motivierung, auch auf eine soziale Analyse seiner Umgebung wird verzichtet. Heisenbergs minimalistischer Stil beschränkt sich auf eine konzentrierte Kameraarbeit, rhythmischen Schnitt und nur sehr wenige Dialoge. In den Fluchtsequenzen kennzeichnen allerdings harte Beats, gelegentlich auch Opernmusik, die gehetzte Stimmung des Verfolgten. Nur Radiomeldungen unterrichten ihn und das Publikum über den Stand der Ermittlungen. <br />
<br />
Der im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale mit Beifall aufgenommene Film ist keine leichte Kost. Rettenberger ist mitnichten ein Sympathieträger. Was ihn antreibt, bleibt ungeklärt, steht aber als Frage im Raum. Der Regisseur möchte offensichtlich ein Gefühl existenzieller Einsamkeit und Getriebenheit zum Ausdruck bringen. In der misslungenen Kommunikation mit Erika lässt sich erahnen, dass Verletzungen und eigene Fehler in der Vergangenheit das Handeln des Räubers bestimmen. Der Räuber eigenet sich, wie auch klassische Stummfilme, vor allem zur Schulung des filmischen Blicks. Die Umsetzung von Bewegung in Bilder, das Hauptmotiv des Actionkinos, erscheint hier in seiner reduziertesten Form. Zudem lässt sich im Deutschunterricht die Erzählweise zwischen Romanvorlage und Verfilmung vergleichen, wobei auch die Berichterstattung über den tatsächlichen fall analysiert werden kann.<br />
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<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 14:11:03 +0100</pubDate>
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<title>Alice im Wunderland</title>
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<description><![CDATA[Die 19-jährige Alice soll mit einem adligen Taugenichts verheiratet werden und flüchtet sich vor der Entscheidung in das Kaninchenloch, vom dem sie seit ihrer Kindheit träumt. Im Wunderland angekommen macht sie die Bekanntschaft allerlei skurriler Märchenwesen und stellt mit Erschrecken fest, dass von ihr erwartet wird, die Herrschaft der roten Königin zu beenden, indem sie den Drachen Jabberwocky mit dem Schwert besiegt. Nach abenteuerlichen Umwegen erweist sich Alice der gestellten Aufgabe würdig und findet auch in der Wirklichkeit zu sich selbst und auf den rechten Lebensweg.<br />
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Nach einem Realfilm-Vorspiel im viktorianischen England entführt Tim Burton sein Publikum in eine fantastische Traumwelt, in der Schauspieler/innen und digital erzeugte Trickfiguren gleichermaßen zu Hause sind. Damit die menschlichen Darsteller/innen nicht als Fremdkörper in der animierten Umgebung erscheinen, wird der Unterschied kunstvoll eingeebnet. Maske und Kostüm verwandeln Johnny Depp in einen überzeugend verrückten Hutmacher, Helena Bonham Carter bekommt als böse Herrscherin einen übergroßen Wasserkopf aufgesetzt und die von Anne Hathaway gespielte weiße Königin geht geradezu in den alabasterfarbenen Bauten ihres Reiches auf. Auch sonst passt Burton seinen berühmten Stoff den Mustern und Kompositionsprinzipien des Fantasy-Genres an: Das Gute rebelliert gegen das Böse, dem glücklichen Ende geht eine Schlacht voraus und Alice wird mit Hilfe eines mythischen Schwerts zur Heldin. <br />
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Obwohl sich Linda Woolverton für ihr Drehbuch bei beiden Büchern Alice im Wunderland (1865) und Alice hinter den Spiegeln (1871) von Lewis Carroll bedient hat, darf man getrost von einer Nicht-Verfilmung der Literaturvorlagen sprechen. Deren Intention wird sogar umgekehrt: Während Carroll in seinen Büchern den Nonsens von Sprachspielen und losen Handlungsfäden zelebriert, lernt Alice in Burtons Adaption eine wichtige Lektion fürs Leben. Im Englisch- und Deutschunterricht lässt sich vergleichen, wie andere Verfilmungen mit der Aufgabe umgehen, eine Vorlage, die Sinn negiert, in eine sinnstiftende Erzählung zu verwandeln, beispielsweise: Disneys klassischer Zeichentrickfilm Alice im Wunderland (Alice in Wonderland, Clyde Geronimi u.a., USA 1951) und Jan Švankmajers surrealistische Fabel Alice (Neco z Alenky, Tschechoslowakei, Schweiz, Deutschland u.a. 1988). Zudem können die jeweiligen Erzähltechniken in den Alice-Büchern und in der Verfilmung miteinander verglichen werden. Die zahlreichen sprach- und erkenntnistheoretischen Fragestellungen des Buchs (etwa des Hutmachers &quot;Rätsel ohne Lösung&quot;) machen den Film zudem für den Philosophie-Unterricht interessant.<br />
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<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 13:29:49 +0100</pubDate>
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