Beschreibung
Das Symposium "Brauchen Kinder Krimis?" lädt Produzent/-innen, Regisseur/-innen, Redakteur/-innen, Lehrende und interessierte Personen ein, über den Wert und Nutzen von Kinderkrimis im Fernsehen zu diskutieren.
Bereits 1928 begründete Erich Kästner mit
Emil und die Detektive eine Tradition von Krimis, in denen Kinder Verbrechen aufdecken und Täter überführen. Astrid Lindgren (
Kalle Blomquist) und Enid Blyton (
Fünf Freunde) haben das Genre in den 40er und 50er Jahren weitergeführt und ausdifferenziert.
Heute ermitteln ganz selbstverständlich Kinderdetektive im seriellen Fernseh-programm. Eine der beliebtesten Zeichentrickserien bei Kindern ist KIM POSSIBLE, eine Agentin, die rasant und, wenn es sein muss, gewaltsam die Welt von kriminellen Individuen befreit. Zum Repertoire des heutigen Fernsehprogramms gehört außerdem das vom Ki.Ka 2005 entwickelte Kinderkrimiformat: KRIMI.DE - eine Reihe, die kinder- und jugendrelevante Themen aufgreift und dem TATORT in seiner Struktur sehr ähnlich ist.
Bei der Vielzahl von Kinderkrimi-Angeboten, die zunehmend auch ihren Platz im Kino finden (
TKKG,
DIE DREI ??? oder
EIN FALL FÜR FREUNDE) und gemessen an deren Beliebtheit stellt sich die Frage: Was fasziniert Kinder an den Geschichten um Verbrecher und Ermittler? Und: welche Funktion haben sie in der (Medien-)Sozialisation? Hierzu wird das Symposium versuchen, Antworten zu finden.
Referent/-innen sind u.a.: Gert K. Müntefering (Erfinder SENDUNG MIT DER MAUS, Mitbegründer des Kinderkanals Ki.Ka), Kerstin Ramcke (Produzentin Studio Hamburg, u.a. DIE PFEFFERKÖRNER) und Tina Sicker (Redakteurin, KRIMI.DE, Ki.Ka)
Das Symposium ist eine Veranstaltung der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen im Rahmen der Ausstellung "Auf heissen Spuren… Meisterdetektive im Museum".
Weitere Informationen und Anmeldung:
Jesko Jockenhövel, E-Mail:
jjockenhoevel@deutsche-kinemathek.de,
Tel.: 030-300903621