Beschreibung
YouTube, MySpace, MyVideo – In Zeiten von Web 2.0 gestaltet sich der Übergang vom Medienkonsumenten zum Medienproduzenten zunehmend fließend. Viele Kinder und Jugendliche greifen zur Videokamera, zur Handykamera oder zur WebCam. Neue Präsentationsformen und technische Entwicklungen befördern ästhetische und kommunikative Wege des audiovisuellen Selbstausdrucks.
Seit über 30 Jahren leistet die aktive Jugendvideoarbeit in diesem Prozess einen wesentlichen Beitrag zu einem kreativen sowie emanzipatorischen Umgang mit Film. Mit der Eigenproduktion von Videofilmen eröffnen sich reflexive Möglichkeiten im Sinne einer kritischen Bewertung medialer Präsentationsformen. Gleichzeitig können durch audiovisuelle Eigenproduktionen eigene Bedürfnisse und Anliegen ausgedrückt und öffentlich artikuliert werden. In dieser Form leistet Jugendvideoarbeit einen Beitrag zur Entwicklung von Filmkultur und trägt zur Aneignung von Filmkompetenz bei Kindern und Jugendlichen bei.
Mit der Tagung "Jugendvideoarbeit –Praxiserfahrungen und aktuelle Trends" im Rahmen des
Bundesfestival Video 2008 soll den Entwicklungslinien der außerschulischen Jugendvideoarbeit mit Kindern und Jugendlichen nachgespürt, aktuelle Trends aufgezeigt sowie ein Ausblick auf die weitere Entwicklung der Jugendvideoarbeit formuliert werden.
Impulsbeiträge von Referenten wie Andreas von Hören (Medienprojekt Wuppertal), Klaus Lutz (Medienzentrum Parabol, Nürnberg), Prof. Bernhard Kayser (FH Frankfurt) und Karin Heinelt (Projekt "Girls Go Movie", Mannheim) liefern den Ausgangspunkt für den Erfahrungsaustausch hinsichtlich aktiver Videoarbeit mit Jugendlichen im Plenum.
Information und Anmeldung:
Björn Maurer E-Mail: maurer(at)ph-ludwigsburg.de
Programm
www.ph-ludwigsburg.de/uploads/media/Flyer_Jugendvideoarbeit_01.pdf