Digitales Filmen
Digitale Filmkameras arbeiten mit Bildsensoren anstelle von Filmstreifen. Während die Nachbearbeitung von Filmen schon lange am Computer erfolgt, setzen sich digitale Filmkameras erst in jüngster Zeit durch.
Dogma '95
Eine von den dänischen Regisseuren Lars von Trier und Thomas Vinterberg initiierte Bewegung, die sich 1995 mit einem Manifest zu Wort meldete. Darin wurden grundlegende Forderungen für die Filmproduktion wie der ausschließliche Einsatz von Handkamera, der Verzicht auf künstliches Licht, keine Score-Musik etc. definiert. Ziel war eine Abkehr vom Kino der Effekte, um einer unmittelbareren Wirklichkeitserfahrung wieder mehr Raum zu verschaffen.
Dokumentarfilm
Im weitesten Sinne bezeichnet der Begriff non-fiktionale Filme, die mit Material, das sie in der Realität vorfinden, einen Aspekt der Wirklichkeit abbilden. John Grierson, der den Begriff prägte, verstand darunter den Versuch, mit der Kamera eine wahre, aber dennoch dramatisierte Version des Lebens zu erstellen; er verlangte von Dokumentarfilmer/innen einen schöpferischen Umgang mit der Realität. Im Allgemeinen verbindet sich mit dem Dokumentarfilm ein Anspruch an Authentizität, Wahrheit und einen sozialkritischen Impetus, oft und fälschlicherweise auch an Objektivität. In den letzten Jahren ist der Trend zu beobachten, dass in Mischformen (Doku-Drama, Fake-Doku) dokumentarische und fiktionale Elemente ineinander fließen und sich Genregrenzen auflösen.