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Didaktisch-methodischer-Kommentar-Made-in-EU

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Arbeitsblatt zum Film "Made in EU" (Stephan Komandarev, BG/DE/CZ 2025): Heranführung an den Film

Vor der Filmsichtung

a) Was assoziiert ihr mit dem Label "Made in EU"?

b) Welche Vorstellungen habt ihr von den Arbeitsbedingungen in einer europäischen Textilfabrik? Bezieht Überlegungen zu Lohn, Urlaub, Umgang mit Krankheit mit ein.

c) Welche Gründe könnten Menschen haben, trotz Krankheit weiterzuarbeiten?

d) Kurzrecherche: Was bedeutet „existenzsichernder Lohn“? Nutzt folgende Zum externen Inhalt: Webseite (öffnet im neuen Tab) als Ausgangspunkt eurer Recherche.

Während der Sichtung

e) Macht euch während des Films stichpunktartige Notizen. Achtet besonders auf Zum Inhalt: Drehorte, Zum Inhalt: Licht, Zum Inhalt: Bildformate, Zum Inhalt: Einstellungsgrößen, Zum Inhalt: Sound-Design und Zum Inhalt: Montage.

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Haltet unmittelbar nach dem Filmbesuch Beobachtungen in der Tabelle fest.

Nach der Sichtung:

f) Warum geht Iva arbeiten, obwohl sie krank ist? Nennt Gründe.

g) Was wird Iva vorgeworfen? Wie funktionieren Schuldzuweisungen in der Kommune (Rolle von Medien, Arbeitgeber, Nachbar/-innen)?

h) Vergleicht zuerst in Kleingruppen, dann im Plenum eure Ergebnisse aus Arbeitsschritt e).

i) Welche Parallelen seht ihr zu anderen Formen von Schuldzuweisung (beispielsweise auf Social Media)? Diskutiert, wie diesen begegnet werden sollte.

Optional: Filmpraktische Übung

j) Bildet Vierer-Gruppen und entwickelt eine kurze Zum Inhalt: Sequenz (maximal zwei Minuten).
Thema: Eine Figur steht unter ökonomischem oder sozialem Druck und wird von der Gemeinschaft entfremdet.

k) Plant ein kurzes Zum Inhalt: Storyboard, in dem ihr gezielt mehrere der folgenden Gestaltungs-mittel einsetzen:
o Close-ups (Gesichter, Hände)
o Räumliche Abgrenzung (Türrahmen, Fenster, Gitter)
o Künstliches Licht / Schlagschatten
o Ton (Maschinengeräusche, leiser Atem, Stille als Druckverstärker)
o Montage: kontrastierende Einstellungen (beispielsweise Fabrik und Zuhause)

l) Filmt und schneidet eure Szene mit dem Smartphone. Nutzt dafür kostenlose Schnitt-Apps wie Zum externen Inhalt: iMovie (öffnet im neuen Tab) oder Zum externen Inhalt: CapCut (öffnet im neuen Tab). Achtet auf Bildformat, Rhythmus der Schnitte und Sound.

m) Präsentiert eure Ergebnisse im Plenum. Welche Gestaltungsmittel haben das Gefühl von Druck/Schuld am stärksten vermittelt?

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