Kategorie: Unterrichtsmaterial
"Ich verstehe Ihren Unmut" – Arbeitsblatt 1
Ein Arbeitsblatt zum Film "Ich verstehe ihren Unmut "für die Fächer Deutsch, Ethik und Politik
Arbeitsblatt 1 zu "Ich verstehe Ihren Unmut" (Kilian Armando Friedrich, D 2026): Heranführung an den Film
Vor der Filmsichtung:
a) Wie sieht für euch ein menschenwürdiger Arbeitsalltag aus? Diskutiert in der Klasse, fragt aber auch weitere Personen in eurem Umfeld, beispielsweise eure Eltern, eure Lehrer/-innen. Stellt euch eure Ergebnisse gegenseitig in der Klasse vor.
b) Wisst ihr, wer das Schulgebäude reinigt? Wie viele Menschen sind daran beteiligt? Wie oft findet das statt und wie viel Zeit steht den Personen dafür zur Verfügung? Tauscht euch im Plenum aus. Überprüft eure Antworten, indem ihr die Fragen dem Reinigungspersonal stellt oder diese alternativ mit eurer Lehrkraft besprecht.
Während der Filmsichtung:
c) Achtet während der Filmsichtung auf Folgendes:
Inhalt:
Wie sehen der Arbeitsalltag und das Privatleben von der Protagonistin Heike aus?
Filmästhetik:
Achtet besonders auf die Kameraarbeit. Welche Zum Inhalt: Einstellungsgrößen, Zum Inhalt: Kameraperspektiven und Zum Inhalt: -bewegungen dominieren im Film und welche Wirkung erzeugt dies?
Hinweis: Macht euch während und/oder direkt nach der Filmsichtung stichpunktartige Notizen.
Nach der Filmsichtung:
d) Gibt es etwas, das euch am Film beeindruckt, gut oder auch nicht so gut gefallen oder auch schockiert hat? Habt ihr durch den Film etwas erfahren, was ihr davor noch nicht wusstet? Habt ihr Fragen? Tauscht euch im Plenum aus.
e) Schreibt in Einzelarbeit eine Synopsis des Films (eine prägnante Zusammenfassung in zwei bis drei Sätzen).
f) Findet euch in Kleingruppen zusammen und vergleicht eure Beobachtungen (Arbeitsschritt c zur Kameraarbeit). Tauscht euch anschließend im Plenum aus.
g) Jeder/jede schreibt auf eine Karte einen Beruf seiner/ihrer Wahl. Hängt dann alle Karten an die Tafel/Wand und schätzt gemeinsam, wie viel Lohn man in welchem Beruf verdient. Ordnet die Berufe gemeinsam vom niedrigsten zum höchsten Lohn und diskutiert dabei, warum man in manchen Berufen mehr, in manchen weniger verdient.
h) Geht nun zu zweit zusammen, findet Folgendes heraus:
1. Wie viel Lohn erhält man tatsächlich in den von euch genannten Berufen?
2. Was versteht man unter dem sogenannten Niedriglohnsektor?
Vergleicht eure Antworten mit euren Vermutungen aus Aufgabe g). Diskutiert, ob ihr die tasächlichen Löhne gerecht findet und begründet jeweils eure Antworten.
Folgende Webseiten können euch bei eurer Recherche helfen:
Zum externen Inhalt: www.arbeitsagentur.de (öffnet im neuen Tab)
Zum externen Inhalt: www.bpb.de (öffnet im neuen Tab)
Zum externen Inhalt: www.lpb-bw.de (öffnet im neuen Tab)
i) In einem Zum externen Inhalt: Interview (öffnet im neuen Tab) spricht der Regisseur Kilian Armando Friedrich von einer leisen Hoffnung, die er mit seinem Film verbindet.
Frieder Seeberger, radio3 (rbb)
Was haltet ihr davon? Habt ihr weitere Ideen, wie man die Bedingungen in der
Arbeitswelt verbessern könnte? Diskutiert in der Klasse und bezieht euch dabei auf das bisher Erarbeitete.
Optional:
j) Verfasst in Einzelarbeit eine Zum externen Inhalt: Filmkritik (öffnet im neuen Tab) und gebt ihr einen aussagekräftigen Titel.
k) Lest euch eure Filmkritiken gegenseitig vor und wertet sie kriteriengeleitet aus. Übergebt die gelungenste Filmkritik eurer Schülerzeitung, stellt sie (zusammen mit dem Filmplakat und dem Link zum Zum Inhalt: Filmtrailer) auf eure schuleigene Homepage oder hängt sie an einem geeigneten Ort im Schulhaus auf.