Die 14-jährige Nora beobachtet zu Hause, wie aus Raupen Schmetterlinge werden. Während in Berlin der Sommer die Temperaturen hochdreht, beginnt auch sie sich zu entwickeln und ihrem eigenen Kokon zu entschlüpfen.
Die Schriftstellerin Susanne Heinrich hat mit "Das melancholische Mädchen" ihren Debütfilm gedreht. Im Interview spricht sie über Feminismus, die Ästhetik ihres Films und darüber, wie ein anderer Blick auf Körper ein befreiendes Lachen auslösen kann.
Studio-Sets, Pastellfarben und ein markantes Sounddesign tragen zum selbstreflexiven Stil des Films bei. Unsere Filmanalyse erklärt die experimentelle Form anhand von drei exemplarischen Szenen.