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Didaktisch-methodischer-Kommentar-Menschen-koennen-zweimal-sterben

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Arbeitsblatt zum Kurzfilm "Menschen können zweimal sterben" (Hamze Bytyçi, DE 2022)

Vor der Filmsichtung

a) Tauscht euch im Plenum über eine mögliche Bedeutung des Filmtitels aus.

b) In dem Zum Inhalt: Kurzfilm kommen folgende Begriffe vor. Arbeitet zu zweit und schreibt zunächst eure Assoziationen auf, die ihr zu den Begriffen vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Diktatur habt. Recherchiert bei Bedarf auch auf den angegebenen Webseiten. Überlegt dann erneut, worum es in dem Kurzfilm gehen könnte. Tauscht euch anschließend im Plenum aus.

  • Gaskammer

  • Opfer vergessen

  • Sinti oder Sinti/-zze

  • musikalisches Konservatorium

  • Geige, Harfe, Kapelle

  • 1933

  • Nazis

  • Flucht

  • Gestapo

  • Transport nach Auschwitz

  • Ermordung

  • Widerstand

  • Denkmal

  • Erinnerung

  • Liebe

  • Trauer

  • Wut

  • Unruhe

Webseiten, die euch bei eurer Recherche helfen können:

c) Informiert euch im Tandem darüber, wie in Deutschland mit dem Holocaust an den Sinti/-zze und Rom/-nja nach der Befreiung vom Nationalsozialismus umgegangen und wie für seine gesellschaftliche Anerkennung gekämpft wurde.

Lest dafür den Artikel Zum externen Inhalt: Erinnerungsarbeit (öffnet im neuen Tab) und seht euch zudem auf der Website der Stiftung das Zum externen Inhalt: Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas (öffnet im neuen Tab) an, das auch im Film auftaucht.

Während der Filmsichtung

d) Achtet während der Filmsichtung auf Inhalt und Filmästhetik. Macht euch während und direkt nach der Filmsichtung stichpunktartige Notizen.

Nach der Filmsichtung

e) Welche Gefühle hattet ihr, als ihr den Film gesehen habt? Habt ihr Fragen? Tauscht euch im Plenum aus.

f) Findet euch in Kleingruppen zusammen und tauscht euch über eure Beobachtungen (Arbeitsschritt d)) aus und gleicht sie mit euren Vermutungen (Arbeitsschritt a) und b)) ab. Vergleicht anschließend im Plenum.

g) Die filmische Form des Kurzfilms wird als „Animadok“ bezeichnet. Überlegt zu zweit, aus welchen zwei Begriffen „Animadok“ zusammengesetzt sein könnte. Lest anschließend den Artikel Zum externen Inhalt: Die Vielschichtigkeit der Erinnerung (öffnet im neuen Tab) (insbesondere: „Das Format des Animadok“) und überlegt gemeinsam, warum der Regisseur sich wohl für diese filmische Form entschieden hat. Bezieht die folgenden Standbilder mit in eure Diskussion ein. Vergleicht eure Ergebnisse im Plenum.

Screenshot aus MENSCHEN KÖNNEN ZWEIMAL STERBEN, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, RomaTrial e.V., Almani Productions

Screenshot aus MENSCHEN KÖNNEN ZWEIMAL STERBEN, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, RomaTrial e.V., Almani Productions

Screenshot aus MENSCHEN KÖNNEN ZWEIMAL STERBEN, Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, RomaTrial e.V., Almani Productions

h) Im Film wird der Filmtitel wie folgt erweitert: „Menschen können zweimal sterben. Das erste Mal, wenn man sie umbringt. Das zweite Mal, wenn man sie vergisst. Aber auch, wenn man ihnen ein Denkmal baut und danach beruhigt ist.“ Diskutiert die Bedeutung dieser Sätze im Plenum. Bezieht euch dabei auf eure bisherigen Ergebnisse und überlegt gemeinsam, wie eine angemessene Erinnerungsarbeit aussehen kann und welche Formen sie annehmen könnte.

i) Verfasst in Einzelarbeit eine Zum Inhalt: Filmkritik und gebt ihr einen sprechenden Titel.

j) Stellt euch eure Filmkritiken gegenseitig vor und wertet sie kriteriengeleitet aus. Zeichnet eine gelungene Filmkritik aus, indem ihr sie an die Schülerzeitung sowie die Schulhomepage übergebt und sie an einem geeigneten Ort im Schulhaus ausstellt.

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