In den Jahren 2001 bis 2007 ermordeten Terrorist/-innen des Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) in Deutschland zehn Menschen – neun davon aus rassistischen Motiven. Darüber hinaus begingen Mitglieder der Gruppe nachweislich 43 Mordversuche, drei Sprengstoffanschläge und 15 Banküberfälle. Die Strafverfolgungsbehörden erkannten die Existenz des rechtsextremen Terrornetzwerks erst nach seiner Selbstenttarnung am 4. November 2011. Zuvor sahen sich Opfer und Hinterbliebene der Anschläge jahrelang Verdächtigungen und Stigmatisierungen ausgesetzt.
Unser Schwerpunkt bietet eine Auswahl an Filmbesprechungen und Hintergrundtexten zum Themenkomplex NSU und Rechtsterrorismus.