Während der Weltwirtschaftskrise und des Zweiten Weltkriegs bietet das Kino vor allem Ablenkung. Erst danach wendet es sich verstärkt der Wirklichkeit zu. Die Filme "Der Zauberer von Oz" (1939) und "Fahrraddiebe" (1948) stehen exemplarisch dafür.
Witwen, Waisen, Kriegsheimkehrer: In den Jahren nach 1945 richteten sogenannte Trümmerfilme den Blick auf die Not der Deutschen in den kriegszerstörten Großstädten. NS-Täter und ihre Opfer thematisierten die Filme selten.
Ernest und Colette verbringen den Sommer bei ihren Großeltern, als der Zweite Weltkrieg ausbricht. Aus Sicht der Kinder erzählt die Serie von den Ereignissen (mit Arbeitsblatt).
Ein Kriegsfilm als kammerspielartiger Thriller: 1944 wird eine Wettervorhersage zum entscheidenden Faktor bei der Landung der alliierten Truppen in der Normandie.
Frühe Filme wie "Der 20. Juli" kratzten noch an ein Tabu. Mit "Die Weiße Rose" wurden Widerstandserzählungen zunehmend populär. Die Einführung liefert Hintergründe und blickt auch auf internationale Produktionen.