Kategorie: Impulse
"Albrecht Weinberg – Es ist immer in meinem Kopf": Impulse
Impulse zur Arbeit mit dem Dokumentarfilm "Albrecht Weinberg – Es ist immer in meinem Kopf"
1. Thema: „Es ist immer in meinem Kopf“
Fragen/Impulse: Was könnte mit dem Satz „Es ist immer in meinem Kopf“ im Filmtitel gemeint sein? Sammelt Assoziationen und vergleicht diese mit dem Zum Inhalt: Trailer. Überlegt danach noch einmal: Welche Bedeutung hat der Titel jetzt für euch?
Hinweise/Sozialformen: Vor der Filmsichtung zunächst Einzelarbeit, anschließend Austausch im Plenum. Nach der Sichtung des Zum externen Inhalt: Trailers (öffnet im neuen Tab) die ersten Assoziationen erneut aufgreifen.
Dauer: 10–15 Minuten
2. Thema: Erinnern und Erzählen
Fragen/Impulse: Albrecht Weinberg erzählt von Ereignissen, die viele Jahrzehnte zurückliegen. Achtet während der Filmsichtung darauf, wie er sich erinnert. Gibt es Momente, in denen Erinnerungen besonders lebendig erscheinen? Woran erkennt ihr das? Welche Rolle spielen Gefühle beim Erinnern?
Hinweise/Sozialformen: Auswertung in der Gruppe. Falls mit VoD oder DVD gearbeitet wird, einzelne zuvor ausgewählte Szenen erneut ansehen.
Dauer: 20–25 Minuten
3. Thema: Porträt einer Person
Fragen/Impulse: Welche drei Eigenschaften würdet ihr Albrecht Weinberg nach dem Film zuschreiben? Nennt jeweils eine Zum Inhalt: Szene oder einen Moment, die oder der eure Einschätzung begründet. Was hat euch an ihm überrascht?
Hinweise/Sozialformen: Zunächst Austausch in Zweiergruppen, anschließend Begriffe im Plenum sammeln. Dabei unterschiedliche Wahrnehmungen ausdrücklich zulassen.
Dauer: 15 Minuten
4. Thema: Die Bedeutung von Zeitzeugenschaft
Fragen/Impulse: Habt ihr den Begriff Zeitzeug/-in schon einmal gehört? Was könnte er bedeuten? Tauscht euch dazu mit Blick auf den Film aus. Vergleicht eure Ergebnisse mit den ersten beiden Absätzen des Artikels Zum externen Inhalt: Die Zukunft der Zeitzeugenschaft (öffnet im neuen Tab).
Hinweise/Sozialformen: Austausch zunächst in Kleingruppen, nach dem Lesen des Artikelauszugs im Plenum. Anschließend kann die Zukunft der Zeitzeugenschaft auch unter Einbeziehung des Begriffs Zweitzeugenschaft erörtert werden, der in der drittletzten Antwort des Interviews zur Sprache kommt.
Dauer: 15 Minuten
5. Thema: Die Kamera als Begleiterin
Fragen/Impulse: An welchen Stellen habt ihr das Gefühl, Albrecht Weinberg besonders nahe zu sein? Wodurch entsteht dieser Eindruck?
Hinweise/Sozialformen: Falls mit VoD oder DVD gearbeitet wird, ein bis zwei ausgewählte Szenen erneut zeigen. Beobachtungen zunächst sammeln, ohne filmsprachliche Fachbegriffe vorauszusetzen. Anschließend können Begriffe wie Zum Inhalt: Einstellungsgröße oder Handkamera (siehe Glossarbegriff Zum Inhalt: Kamerabewegung) eingeführt werden. Die reduzierte Ästhetik des Films wird in Zum Inhalt: Arbeitsblatt 3 ausführlicher aufgegriffen.
Dauer: 15–20 Minuten
6. Thema: Erinnerungen bewahren I
Fragen/Impulse: Albrecht Weinberg hat über viele Jahre jungen Menschen von seinem Leben erzählt. Stellt euch vor, ihr könntet einen Moment aus dem Film für Menschen in 50 Jahren bewahren. Welchen würdet ihr auswählen? Gestaltet dazu eine Karte mit einem Bild, einem Satz oder einer kurzen Beschreibung und begründet eure Wahl.
Hinweise/Sozialformen: Einzel- oder Partnerarbeit. Die Karten können anschließend zu einer kleinen Ausstellung zusammengestellt werden. Bei einem Rundgang betrachten die Gruppenmitglieder die Auswahl der anderen und tauschen sich darüber aus, welche unterschiedlichen Aspekte des Films bewahrt werden sollen.
Dauer: 30 Minuten
7. Thema: Erinnerungen bewahren II
Fragen/Impulse: Lest euch die letzte Frage und Antwort des Zum Inhalt: Interviews durch. Überlegt, welche Zeitzeugin oder welchen Zeitzeugen ihr gern porträtieren würdet. Fragt die Person, ob sie für ein Gespräch und eine Aufnahme zur Verfügung stehen würde.
Hinweise/Sozialformen: Die Auswahl und Kontaktaufnahme erfolgen zunächst in Einzelarbeit. Anschließend können die Gespräche und Aufnahmen mit dem Smartphone in Kleingruppen durchgeführt werden. Zur Vorbereitung kann auch Zum Inhalt: Arbeitsblatt 3 herangezogen werden.
Dauer: nach Absprache