Viele deutschsprachige Autorinnen und Autoren teilten Stefan Zweigs Exil-Erfahrung. Ihre Positionierungen gegenüber dem NS-Regime fielen jedoch unterschiedlich aus.
Während der Weltwirtschaftskrise und des Zweiten Weltkriegs bietet das Kino vor allem Ablenkung. Erst danach wendet es sich verstärkt der Wirklichkeit zu. Die Filme "Der Zauberer von Oz" (1939) und "Fahrraddiebe" (1948) stehen exemplarisch dafür.
Dominik Grafs Film ist eine gleichermaßen werktreue wie autonome Adaption von Erich Kästners Der Gang vor die Hunde (2013), der ursprünglichen Fassung seines Romans Fabian (1931).
Rainer Werner Fassbinders Melodram erzählt die Geschichte einer Frau, die mit Geschick und Pragmatismus die Wirren des Krieges meistert. Die Titelfigur wird von Hanna Schygulla verkörpert.
Der literarische und bildende Expressionismus befand sich am Endpunkt seiner künstlerischen Entwicklung, als Wiene mit "Das Cabinet des Dr. Caligari" das expressionistische Kino begründete.